Rührwerke

Ihre Vorteile durch hydrograv-Simulationen:

Mit hydrograv-Simulationen können alle strömungsrelevanten Rührwerksbestandteile dreidimensional exakt modelliert werden. Damit können

  • die hydraulischen Verhältnisse in einem Becken,
  • die Anzahl der Rührwerke,
  • der erforderliche Leistungseintrag oder
  • die Anordnung der Rührwerke

zielgerichtet optimiert werden. Dabei werden folgende Optimierungsziele betrachtet:

  • maximale Funktionsicherheit hinsichtlich Durchmischung und Ablagerungsfreiheit,
  • lange Lebensdauer,
  • reduzierte Betriebskosten,
  • reduzierte Investitionskosten.

In Simulationsstudien können verschiedene Rührwerkstypen miteinander verglichen werden, bspw. Schnell- vs. Langsamläufer oder Horizontal- vs. Vertikalrührwerke.

Somit kann bereits vor der Inbetriebnahme einer Anlage die gewünschte Funktionalität mit geringem Aufwand sichergestellt werden.

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Langsam- oder Schnellläufer – Beispiel einer Konzeptstudie

In einer Konzeptstudie zum Umwälzen eines Faulbehälters werden die Varianten

  • zwei Schnellläufer
  • zwei Langsamläufer
  • ein Langsamläufer

miteinander verglichen. Die Abbildung der Rührwerke erfolgt als reale Geometrie und vereinfacht durch Impulsquellen. Ebenso wird die tatsächliche dynamische Viskosität des Faulschlammes durch Messungen bestimmt.

Es erfolgt eine deterministische Analyse der Strömung, bspw. die statistische Auswertung der Strömungsgeschwindigkeiten.

Rühren ohne Rührwerke?

Rührwerksexperten empfehlen für eine Pfropfenströmung die Ausrüstung eines Denitrifikationsbeckens mit 12 bis 16 Rührwerken. Simulationen zeigen, dass tatsächlich eine derart große Anzahl erforderlich ist.

Dank weitergehendem strömungsmechanischem Engineering der hydrograv GmbH kann jedoch eine Sonderlösung entwickelt werden, bei der vollständig auf Rührwerke verzichtet werden kann und gleichzeitig ein maximaler Pfropfenströmungscharakter sichergestellt wird.

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Optimierungsbeispiel eines Kontaktreaktors

Auf dieser hydrograv-Seite ist ein Beispiel für die Optimierung eines Kontaktreaktors mit Aktivkohle dargestellt. In einer Simulationsstudie erfolgt die Optimierung der Rührwerke unter Einbeziehung von Leitwänden. Dies stellt eine maximale Funktionssicherheit bei minimalem Energieverbrauch sicher.